Samstag, 19. April 2014
Montag, 14. April 2014
Dienstag, 11. Juni 2013
Freitag, 11. Januar 2013
frierend warte ich auf meinen vater. natürlich kommt er zu spät, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.als er endlich vor mir steht, etwas außer atmen, gehen meine gedanken elf jahre zurück an den Tag als er vergessen hatte mich vom kindergarten abzuholen. ich dränge die gedanken zur seite. wir trinken cafe und reden über belangloses. irgendwie kann ich ihm nicht zuhören. mustere ihn wie ich es noch nie getan habe. nach einer halbe stunden stehe ich auf und sage das ich nun gehen müsse, ich weiß nicht wann ich das letze mal einen menschen so traurig schauen sehen habe und es gibt mir einen stich. in diesem moment will ich ihm zu schreien das es mir leid tut. alles. das sich meine mutter von ihm getrennt hat.er verabschiedet sich mit einer festen umarmung und das erste mal seid 16 jahren weine ich weil meine eltern getrennt sind.
Mittwoch, 2. Januar 2013
Trauer sagt sie, ist ein edles Gefühl. Doch es dürfe nicht zur Selbstzerstörung führen. Das sei nicht normal. Wir erklären ihr , dass uns etwas passiert ist was nicht normal ist. In ihrem Gesicht entdecken wir dann einen Anflug von gespieltem Bedauern. Nur damit sie weiterhasten kann und mit dem nächstbesten Erwachsenem über die ach so aufmerksamkeitsheischende Generation vom Jugendlichen herzuziehen. Während wir uns darauf einigen, dass Eltern keine Ahnung davon haben was es heißt Jugendlicher in dieser Generation zu sein. Wir stellen fest, dass wenn unsere Kinder einmal sagen werden „Früher war alles besser“, sie damit unmöglich diese Welt meinen können, in denen wir zwar Menschen sehen jedoch keine Menschlichkeit entdecken können.
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